In den Bussen
auf dem Schulweg geht es gelegentlich turbulent zu. Die Fahrzeuge
sind oft bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Fahrerinnen
und Fahrer müssen sich vornehmlich auf den Straßenverkehr
konzentrieren und können daher nicht alles mitbekommen,
was sich hinter ihnen abspielt. Busbegleiter sollen helfen, ein
gutes Klima in den Schulbussen zu schaffen.
Im Frühjahr 2007 startete das Projekt erstmalig mit Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe der Robert-Koch-Realschule. Die Aufgaben der zukünftigen Fahrzeugbegleiter sind:
Betreuungslehrerinnen der Schule, Mitarbeiter von DWS21 und Beamte des Kommissariats
Vorbeugung bereiten die Jugendlichen gründlich auf ihre Tätigkeit vor. In intensiven
Trainings erlernen die Jugendlichen mit eskalierenden Situationen umzugehen und sich im
Konfliktfall eher um die Opfer als um die Täter zu kümmern. Weiterhin werden positive
sprachliche und körpersprachliche Kommunikationsstrategien eingeübt.
Durch ihr Beispiel sollen
sie anderen Schülern vermitteln, wie man Konflikte gewaltlos löst. Damit wirken sie als
wichtige Multiplikatoren. Dieses Konzept leistet einen wichtigen Beitrag zur Steigerung
des Selbstbewusstseins und zur Verbesserung der Sozialkompetenz.
Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein werden in besonderem Maße gefördert.
Zum Abschluss der Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme und Ihre Tätigkeit wird von der Schule als „außerschulisches Engagement“ auf dem Zeugnis besonders hervorgehoben.
Seit dem Projektstart im Jahr 2007 werden in jedem Herbst erneut Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen zu Busbegleitern ausgebildet.
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