Unser ganzheitliches Menschenbild wird geprägt von einem
in seinen Stärken und Schwächen zu fördernden Individuum.
Die Erziehung zu Mündigkeit, Selbständigkeit, Verantwortlichkeit
und Kooperation ist uns ein besonderes Anliegen. Daraus ergibt
sich die Notwendigkeit, ein Konzept zu leben, das diese Punkte
zur Leitidee von Unterrichtsorganisation macht.
Dieses Konzept ist kein starres System, sondern stellt - im Hinblick
auf die Weiterentwicklung der jeweiligen individuellen Lernkompetenzen
- eine flexible Anpassung an die unterschiedlichsten Lernsituationen
dar. Da nicht jeder zur selben Zeit dasselbe Maß an individueller
Förderung benötigt, hat unser Förderkonzept viele
Bausteine erhalten:
Es beginnt mit einem "Kennen lernen - Nachmittag" der
neuen 5. Klassen noch vor den Sommerferien, beinhaltet eine Sinnesrallye
und einen Lerntypentest zur Erfahrung des eigenen Lerntyps zu
Schulbeginn, ein Jahr lang intensives Kennen lernen von Methoden
des Lernens, in Klasse 6 Verkehrserziehung, verbunden mit einem
Schüleraustausch mit Frankreich, eine Gesundheitswoche im
7./8. Jahrgang, Berufspraktika in den Klassen 8 und 9 und Förderunterricht
"Fit für die Abschlussprüfung" und "
Fit für die Oberstufe" in Klasse 10.
Daneben gibt es in nahezu allen Jahrgangsstufen angleichenden
Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch
und Englisch sowie auch "Forderunterricht" in einzelnen
Jahrgangsstufen für Schülerinnen und Schüler mit
besonderen Stärken und Interessen.
"Lerncoaches" geben Motivations-, Planungs- und Einschätzungshilfen.
Streitschlichter helfen bei Problemen mit Mitschülerinnen
und Mitschülern, Schulsanitäter bei kleineren Verletzungen.
Der Förderverein bietet Betreuung und Hilfestellungen beim
Anfertigen von Hausaufgaben.
Ganz besonders hervorzuheben ist die große Bereitschaft
etlicher Schülerinnen und Schüler, sich im Rahmen des
Projektes "Schüler helfen Schülern" einzubringen.
Den Kontakt zu den Eltern halten wir von Anfang an in Elternschulen
und an Informationsabenden z.B. zur Differenzierungswahl und zu
Schullaufbahnentscheidungen.
Dieser Kontakt soll zukünftig noch intensiver gestaltet werden.
Wo immer möglich und sinnvoll sollen Kompetenzen aus den
Reihen der Eltern genutzt werden.
Unser Förderkonzept ist nicht "fertig", kann es
gar nicht sein. Es muss und soll - je nach Evaluationsergebnissen
- angepasst werden.