Im Jahr 1994 begann an der RKR das Projekt "Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur Realschule". Im Sinne eines sanften Übergangs wollten wir an die Primarstufenmethoden "freies Arbeiten" und "Wochenplan" anknüpfen, sie ausbauen und auf die Jahrgänge der Realschule übertragen.
In der ersten Zeit wurden sehr viele Materialien gesichtet, angeschafft und selbst erstellt. Regelmäßig wurde evaluiert. Dabei haben wir insbesondere sehr viele positive Rückmeldungen und Tipps für die Qualitätssteigerung von den Schülerinnen und Schülern erhalten und daraus Konsequenzen gezogen. Diese bezogen sich vor allem auf den Ausbau freier Formen des Lernens und das häufigere Einplanen von Partner- und Gruppenaufgaben.
Eine Evaluation auf Kollegiumsebene bewies die inzwischen sehr breite Akzeptanz des Projekts und eine große Beteiligung. Bis zum Jahr 1999 ging es dann vor allem um Konsolidierung, Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung. Dieser Prozess kann heute als abgeschlossen betrachtet werden.
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Konsequ. Nutzung Klassen 5-10 |
Kontakte: Rheinische Klinik in Essen, Elisabethklinik Dortmund, entspr. Kliniken in anderen Städten, Institute in Dortmund |
Besuche in den Grundschulen |
Elternschule: Erziehungsfragen |
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5-Gang-Lese-Meth. Klasse 7/8 |
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Wiederholung Visualisierungstechniken / Kl. 6 |
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Vorkurs: Lernnot- wendigkeit |
Lele Klasse 5 | wechselseitige Hospitationen |
Elternschule: Effektive Vorbereitung v. Klassenarbeiten |
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| Methoden des Lernens | gemeinsame Erprobungsstufenkonferenzen |
Elternschule: Effektives Lernen |
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Konzept : Lernen lernen |
Umgang mit Lernstörungen |
Zusammenarbeit mit den Grundschulen |
Zusammenarbeit mit Eltern |
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| Lernen an der RKR | |||||||
Im Sinne eines "Haus des Lernens" besteht die erste Säule im Konzept "Lernen lernen" aus der Methodenkompetenz. Zielsetzung ist hier die Erweiterung, Festigung und Vermittlung von Lern- und Arbeitsmethoden, die die bereits erlernten Grundkompetenzen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen, um insbesondere in den Kernfächern das Lernen zu unterstützen.
Es war und ist für Lehrkräfte oft schwer festzustellen, ob die Defizite einzelner Schülerinnen und Schüler auf mangelnde Methoden- und Sachkompetenz zurückzuführen sind, oder ob eine Teilleistungsstörung (LRS, Dyskalulie, ADHS) vorliegt. Wir haben daher Kontakt zur "Rheinischen Klinik für Psychologie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter" in Essen und zu ortsnahen Instituten aufgenommen, die uns in Zweifelsfällen helfen, die Ursachen zu identifizieren. Dort können gegebenenfalls Therapien durchgeführt werden.
Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen sieht wie folgt aus:
Das Konzept "Lernen lernen" ist nur realisierbar mit der Akzeptanz und Unterstützung der Eltern. Bereits in den ersten Klassenpflegschaftssitzungen werden die Erziehungsberechtigten in groben Zügen über das Konzept informiert und zur "Elternschule" direkt nach den Herbstferien zu folgenden Themenschwerpunkten eingeladen:
Ein zusätzliches Angebot bildet in der Regel die Veranstaltung
"Erziehungstipps", zu der externe Referenten aus dem
Bereich Erziehungsberatung/Erziehungshilfe eingeladen werden.
Das Konzept "Lernen lernen" wird zum Ende eines Schuljahres von den Fünftklässlern über einen Fragebogen reflektiert. Die anschließende Auswertung liefert eine Grundlage für regelmäßige Evaluationen und Fortschreibung des Konzepts.
Zusammenfassend bewertet ein Großteil der Schülerinnen
und Schüler die Inhalte des Fachs "Lernen lernen"
als hilfreiche, unterstützende und nützliche Maßnahme.
Somit ist insgesamt die Resonanz durchaus positiv zu sehen, wobei
Wiederholungen in den folgenden Jahrgangsstufen vorgesehen sind,
damit sich Lerntechniken dauerhaft und langfristig im individuellen
Lernprozess der Schülerinnen und Schüler etablieren
können.
Das Haus des Lernens wird von immer neuen Generationen bewohnt
und unterliegt somit einem natürlichen Prozess der Veränderung
und Entwicklung.