Förderkonzepte

Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler nimmt bei uns einen breiten Raum ein. Ein umfassendes Verständnis des Begriffs "Fördern", wie wir ihn vertreten, führt zu ständigen Verbesserungen im Schulalltag, vor allem natürlich im Unterricht.

Für die Eltern am auffälligsten sind die im Stundenplan fest verankerten Unterrichtsstunden, in denen wir uns gezielt um Schülerinnen und Schüler mit kleinen und großen Defiziten kümmern. Zurzeit werden vor allem die Förderkonzepte für Deutsch und Mathematik weiterentwickelt.

Deutsch

Zu Beginn der 5. Klasse werden die Rechtschreibkenntnisse der Schülerinnen und Schüler in einem standardisierten Lückentext (19 Sätze, 45 Wörter) des „Gutschrift Referenzzentrums für Diagnostik der Schriftkompetenz“ von den jeweiligen Deutschlehrern getestet. Dieser Test wird anschließend im „Gutschrift Referenzzentrum“ ausgewertet, die Ergebnisse werden den Eltern und Schülern anschließend mitgeteilt.

Aufgrund dieser Auswertungen werden die Kinder in Fördergruppen (6 bis 10 Schülerinnen und Schüler) eingeteilt. Zurzeit hat jede 5. Klasse eine Förderstunde für das Fach Deutsch im Stundenplan ausgewiesen.

Zusätzlich ist es aber  erforderlich, dass die Kinder auch zu Hause mit ihren Eltern üben, um sicher in der Rechtschreibung zu werden. Bei Verdacht auf eine Lese-Rechtschreibschwäche wird den Eltern empfohlen, das Kind bei einer entsprechenden Institution testen zu lassen, damit eine entsprechende Fördermaßnahme außerhalb der Schule eingeleitet werden kann.

Am Ende der 6. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler noch einmal getestet (die Auswertung findet wiederum durch das „Gutschrift Referenzzentrum“ statt), um festzustellen, ob und wie weit die bisherigen Defizite beseitigt worden sind.

Mathematik

Ob ein ähnlicher Weg wie im Fach Deutsch möglich ist, wissen wir noch nicht. Wir haben mit der Universität Dortmund jedoch einen Partner gefunden, der im Rahmen eines Forschungsprojekts das Thema 'Förderung im Mathematikunterricht' wissenschaftlich aufarbeiten, praktische Lösungen entwickeln und diese bei uns umsetzen wird. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits an, Ergebnisse erwarten wir Ende 2008.