Faltblatt für Eltern, deren Kinder die Grundschule besuchen

Hier finden sie die Internet-Variante unseres Faltblatts, das über die Grundschulen an die Eltern der Jahrgangsstufen 3 und 4 verteilt wurde.


Sie können dieses Blatt auch über diesen Link aus dem Internet herunterladen.

Grundschule - und dann?

Diese Frage stellen sich viele Eltern schon weit vor den tatsächlichen Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen. Auf diesen Seiten helfen wir Ihnen bei der Wahl der für Ihr Kind optimalen Schulform und der richtigen Schule.

Das Bildungsziel der Realschule...

...ist die Fachoberschulreife. Erfahrungs-, Handlungs-, Gegenwarts- und Zukunftsorientierung sind die wichtigsten Prinzipien des Lehrens und Lernens an einer Realschule. Der mittlere Bildungsabschluss ist ein hervorragendes Sprungbrett für eine betriebliche oder weitere schulische Ausbildung an einem Berufskolleg bzw. an einer Fachoberschule. Aber auch das Abitur streben viele Realschüler an: über 50 % eines Jahrgangs erreichen den Qualifikationsvermerk, der zum Besuch der Oberstufe an einem Gymnasium, an einer Gesamtschule oder im gymnasialen Zweig eines Berufskollegs berechtigt. Besonders leistungsstarke Absolventen der Realschule können direkt in die Qualifikationsphase an einem Gymnasium wechseln und dort das Abitur nach 12 Jahren ablegen.

Die Robert-Koch-Realschule...

...wurde 1969 als Realschule für den Dortmunder Südwesten errichtet. Zurzeit besuchen rund 520 Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Hombruch und Umgebung die Schule. Maximal 30 Kinder bilden eine der 19 Klassen, die von einem 32-köpfigen Kollegium unterrichtet werden. Die RKR ist eine überschaubare Schule, in der persönliche Bezüge wichtig sind.

Der erste Teil der Erprobungsstufe: Klasse 5

Der Übergang zur RKR beginnt schon vor den Sommerferien, wenn wir unsere neuen Schülerinnen und Schüler einladen. Sie lernen dann den Weg zur Schule, den Klassenraum und ihre zukünftige Klassenleitung kennen. Ganz bestimmt finden sie Freunde aus der Grundschulzeit in ihrer Klassengemeinschaft wieder.

Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer unterrichtet möglichst viele Stunden in der eigenen Klasse. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten eng mit den Grundschulen zusammen und knüpfen an die Unterrichtsinhalte und Lehr-/Lernmethoden der Primarstufe an.

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der Vermittlung methodischer Kenntnisse und Fähigkeiten  im Unterricht „Lernen lernen“ (LeLe). Zudem nimmt die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler einen immer breiteren Raum ein. Dazu kooperieren wir mit externen Instituten und der Universität Dortmund. Gut angenommen wird unsere „Elternschule“, in der die Erwachsenen erfahren, wie sie mit ihren Kindern lernen und ihnen gezielte Hilfen geben können.


Die 2. Fremdsprache ab Klasse 6...

...ist für alle Kinder Französisch, wobei die Zeugnisnote im 6. Jahrgang nur positiv bei der Versetzungsentscheidung berücksichtigt wird.

In der Klasse 7...

...wählen unsere Schülerinnen und Schüler einen Schwerpunkt (= viertes Klassenarbeitsfach): Entweder Fremdsprache (Französisch wird fortgesetzt) oder Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik bzw. Technik) oder Sozialwissenschaften. Der größte Teil des Unterrichts wird weiterhin im Klassenverband erteilt.

Mehr als Unterricht

In allen Jahrgangsstufen leisten wir einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Die Klassenleitungen hören zu, vermitteln und beraten in persönlichen und schulischen Dingen. Die Schüler-Streit-Schlichtung hilft, gelegentliche Auseinandersetzungen zwischen Schülern zu regeln.

Schon sehr früh beginnt für unsere Schülerinnen und Schüler die Berufswahlvorbereitung. Dazu gehören das Schnupperpraktikum in Klasse 8, das Lebensplanungsseminar, Exkursionen und das 3-wöchige Betriebspraktikum in der 9. Jahrgangsstufe und Bildungspartnerschaften mit 10 Unternehmen aus dem Großraum Hombruch.

Stolz sind wir auf unsere Schülerbücherei, in der immer mehr Leseratten eine tolle Freizeitbeschäftigung finden.

In einer der vielen Arbeitsgemeinschaften in Musik, Sport, Informatik, Hauswirtschaft, Kunst usw. können die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Neigungen nachgehen.

Auch nachmittags halten sich viele Kinder gern in unserer Schule auf:

Auch andere Vereine bieten regelmäßig freiwillige Kurse an (zum Beispiel Tastaturschreiben, Kurzschrift und vieles mehr).

Eine ausgezeichnete Schule

Im Jahr 2008 wurde die Schule mit dem Gütesiegel „Schule-Beruf“ für das Übergangsmanagement in den Beruf ausgezeichnet. Das MINT-Zertifikat bestätigt die Qualität in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Agenda21-Siegel erhielt die RKR für hervorragendes bürgerliches Engagement. Eine Reihe anderer Preise und Auszeichnungen runden das Bild einer lebendigen und modernen Schule ab.