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Synagogenbesuch des katholischen Religionskurses Jahrgang 7 in Dortmund

Am Dienstag, den 21.04.2026 besuchte der katholische Religionskurs des 7. Jahrgangs die Synagoge in Dortmund. Nach dem Besuch wurde folgender Text von den Schülerinnen und Schülern zu dem Besuch und der Synagogenführung verfasst.

Beim Eintritt mussten wir sehr lange warten wegen der Sicherheit. Der Mann, der uns die Tür aufgemacht hat, war Rabbi Nosikov. Er hat uns aufgefordert, dass wir viele Fragen stellen, weil er keinen Monolog führen wollte, sondern einen Dialog.

In der Synagoge haben wir erfahren, dass die Frauen oben auf einer Veranda sitzen und Männer unten sitzen. Rabbi Nosikov hat uns erzählt, dass Juden mehr Silber in ihrer Religion haben, als andere. Die Thorarollen sind immer schön beschmückt und sie werden in einem Thoraschrein aufbewahrt. Sie nutzen auch einen Zeigestab, damit die Thora nicht beschmutzt wird. Alle Jungen aus unserem Religionskurs mussten, wenn sie keine Kopfbedeckung hatten, eine Kippa tragen. In der Synagoge findet man auf der rechten Seite drei Gedenktafeln. Dort steht der Name des Verstorbenen oder der Verstorbenen und der Todestag. Zum Gedenken wird eine digitale Kerze angezündet. Uns ist aufgefallen, dass die Polizei sehr nah an der Synagoge war, weil manche Menschen immer noch etwas gegen Juden haben. Es ist unbegreiflich, dass es immer noch Menschen gibt, die antisemitisch sind, obwohl der Holocaust schon lange her ist.